EVE News - 2008-06-04

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Der folgende Inhalt enthält Informationen und Links aus Texten, welche von CCP auf http://www.eve-online.com veröffentlicht und von http://www.eve-online.de übersetzt wurde.
Eine Übersicht über alle von der EVE Online-Homepage gibt es im Artikel über CCP Texte.
Die jeweilige Originalversion findet sich auf den vorgenannten Webseiten. Das Copyright dieses Textes ist unklar.


Konflikt zwischen den Imperien

Seit einigen Wochen schwelt der Konflikt zwischen den Imperien weiter an. Auslöser des Ganzen ist ein Anschlag durch den Kapitän eines gallentischen Mutterschiffes auf das Ishukune Hauptquartier am 15.05. des laufenden Jahres. Das Mutterschiff kollidierte dabei mit der Station und riss ueber 400.000 Leben in den Tod. Die Begleitschiffe des Mutterschiffes wurden durch anschliessende Kämpfe mit den stationären Truppen der Station ebenfalls ausgelöscht. Bei dem Angriff kam der CEO der Ishukone Corporation ums Leben, welcher zu diesem Zeitpunkt die Leitung über die Caldarischen Corporationen inne hatte.

Die Gallente Förderation erklärt offiziell, dass sie keinerlei Beteiligung an dem Anschlag haben und diesen als ungeheuerlichen Akt eines Einzelnen verurteilen. Das theologische Konzil der Amarr erklärt seine Verbundenheit mit den Opfern der Caldari und ruft einen imperiumsweiten Trauertag aus.


Am 21.05. wurden mehrere amarrianische Handelsschiffe in den Hoheitsgebieten der Republik Minmatar zerstört. Die Angreifer konnten nicht identifiziert werden. Anschuldigungen seitens des Amaar Imperiums zielen auf die bereits seit langem frei umherziehenden Milizen, welche aus Sicht der Amarr von den Minmatar geduldet werden. Der Konvoi der Amarr soll Vermutungen zufolge, als Sklaventransport für das Imperium bereitgestanden haben. In beiden Fällen sind keinerlei Beweise vorgelegt worden.


Flotten der Mimatar sowie der Gallente befinden sich seit dem 22.05. in einer Übungsoperation genannt Brüderschaft. Das Operationsgebiet grenzt an die caldarischen und amarrianischen Grenzen. Caldari wie auch Amarr haben ihren Unmut über den Zeitpunkt und den Ort der Operation bekundet.


Angriffe auf amarrianische Schiffe innerhalb der Gebiete der Minmatar gehen unterdessen weiter. Grund des Aufenthalts der amarrianischen Schiffe wie auch die Identifizierung der Angreifer ist erneut nicht möglich. Der Patriarch des Sarum scion Haus Doran kündigte an, dass die Amarr diese Probleme selbst in die Hand nehmen werden, sollte die Minmatar Republik keine geeigneten Schritte einleiten, um die Sicherheit der Amarr im republikanischen Gebiet zu gewährleisten.


Die Konzerne Sukuuvestaa, Ngoeihuvi, Wiyrkomi, Hyasyoda, CBD und Lai Dai bilden ein neues Konglomerat, welcher unter der Führung des Direktor Tibus Heth steht. Tibus Heth ist ein verfechter des caldarischen Nationalismus und tritt für eine harte Abgrenzung des Staates gegenüber seinen Feinden ein.


Am 30.05. erscheint im System Yulai aus dem Nichts eine Flotte aus Minmatar Schiffen bestehend aus mehreren Mutterschiffen sowie Schlachtschiffen und anderen Begleitschiffen. Die Flotte errichtet einen Sperrkreis um die Station der CONCORD. CONCORD und DED sowie die unbekannte Flotte halten Waffenruhe. Kurze Zeit später verschwindet die Flotte ebenso schnell wieder, wie sie gekommen ist. Identifizierungen der Schiffe über Kennzeichen geben die Schiffe als Teil der Republik sowie des Thukker Stammes aus. Die Republik der Minmatar weist die Anschuldigungen zurück mit dem Verweis, dass alle Positionen der Schiffe der Republik nachweisbar sind. Letzten Meldungen zufolge wurde der in Ungnade gefallene Botschafter Keitan Yulai mit der Operation in Verbindung gebracht. Die Ermittlungen diesbezüglich laufen bereits. Das Amarr Imperium verurteilt die Republik der Minmatar für diesen Vorfall und forderte harte Sanktionen seitens CONCORD gegen die Angreifer.


Ishukone übergibt die Kontrolle des Konzerns ebenfalls an den Direktor Tibus Heth, des neuentstandenen Konglomerats. Damit hat Tibus Heth die Leitung über alle caldarischen Megakonzerne übernommen. Die Märkte und Aktion der Konzerne stabilisieren sich aufgrund der aktuellen Führungsänderungen wieder. Die erste Verfügung seitens des neuen Direktors ist die Quaranänestellung alle gallentischen Arbeiter im Staate der Caldari. Insbesondere Caldari Prime wird von einer Welle rassistisch motivierter Gewalt erschüttert. Hunderttausende Gallente befinden sich auf der Flucht, werden eingekerkert oder vertrieben. Gerüchten zufolge hat sich die Produktion im Staate Caldari dramatisch erhöht.


Innerhalb der Grenzen der Republik (Minmatar) zerstört die Flotte von Heimatar mehrere schwerbewaffnete Milizschiffe. Diese versuchten die Grenze zum Imperium (Amarr) zu überschreiten, um offensichtlich aggressive Handlungen zu vollziehen. Die Republik ist derzeit daran interessiert, dass weitere Auseinandersetungen mit dem Imperium vermieden werden und versucht die Übergriffe durch Milizen einzudämmen. Die Stämme der Minmatar haben die Zerstörung der Kampfschiffe unterschiedlich aufgenommen. Das Spektrum der Reaktionen reicht von Befürwortung bis 'Verrat am eigenen Volk'.


Tibus Heth ruft die allgemeine Wehrpflicht aus. Dies geschieht nach Angaben der Caldari aufgrund der Drohung des Präsidenten der Förderation (Gallente) das Kriegsrecht über Caldari Prime zu verhängen, um den gallentischen Auswanderer die sichere Ausreise aus dem Caldarischen Staate zu ermöglichen. Die Förderation verhängt zwei Stunden später das Kriegsrecht über Caldari Prime. Dies sei, so der Präsident, der letzte Ausweg um die Unschuldigen zu schützen.


Fortsetzung folgt...

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